Über Zusammenhalt, Familie und den leisen Wunsch nach einem Wir.
Heute möchte ich über mein jetziges Leben schreiben.
Über diese Vorweihnachtszeit und über die kommenden Weihnachtstage.
Darüber, wie sehr ich endlich das lebe, was ich mir über viele Jahre so sehr gewünscht habe und wie dankbar ich darüber bin.
Wir sind inzwischen alle zusammen eine echte Familie geworden.
Eine Familie, in der nicht nur die Kinder, sondern auch schon die Schwiegerkinder dazugehören.
Ein richtiges Gefüge. Ein Vogelschwarm.
Ich erinnere mich gut an früher, als meine drei Kinder noch klein waren. Wenn meine Kinder gestritten haben und es danach wieder ruhig wurde, habe ich oft gesagt:
"Es ist okay, wenn ihr streitet. Das gehört dazu. Aber wenn es darauf ankommt, möchte ich, dass ihr zusammenhaltet wie ein Vogelschwarm. So wie diese
Schwärme, die in wunderschönen, homogenen Formationen durch die Lüfte ziehen."
In meiner Herkunftsfamilie ist dieses Zusammenhalten nicht so gut gelungen, zumindest nicht mehr, nachdem mein Vater gestorben war.
Und vielleicht war es genau deshalb immer ein tiefer Wunsch von mir, selbst eine Familie zu gründen, in der man sich wirklich mag und wirklich füreinander da ist.
Nach meiner Scheidung - vor fast neun Jahren - habe ich versucht, meinen Kindern eine Familie zu sein.
Natürlich wollte ich ihnen keinen Vater ersetzen, den haben sie, und er ist der beste Vater, den sie haben können.
Aber ich wollte dieses "Family Feeling" erschaffen. Für sie und natürlich auch für mich.
Ein bisschen von der "heilen Welt" - doch nur eine echte und wahre, keine scheinheilige.
Die bisherigen Männer an meiner Seite waren dafür leider nicht kompatibel. Da war der "WIR" Wunsch nicht so ausgeprägt, wie bei mir.
Heute ist das anders.
Mit Alex habe ich einen Mann an meiner Seite, der Familie liebt, so wie ich. Der versteht, was ich meine, wenn ich von einem Vogelschwarm spreche und der dieses
Miteinander nicht nur aushält oder akzeptiert, sondern voller Freude mitlebt.
Unsere Weihnachtstage werden echte Familientage sein.
Mit viel Kochen - sehr viel Kochen.
Ich werde vermutlich 24 Stunden in der Küche stehen
(und ja: ich bestehe darauf
).
Wir haben alles durchgeplant, schon vor Wochen (
).
Manchmal sind wir zu fünft, dann wieder zu neunt.
Der Heilige Abend und die Tage danach werden kulinarische Familienfeste. Einmal gibt es Ente(n), dann Hirsch, dann Fisch, dann Schweinsbraten, Knödeln und Kraut. Dazu
noch diverse Suppen und Zuspeisen.
Aber das Entscheidende ist nicht, was wir essen, oder wieviel.
Auch nicht, wie oder wo wir feiern oder wie viele wir sind.
Das Besondere ist das Miteinander!
Die Wahrhaftigkeit.
Die echte Harmonie - nicht aufgesetzt, nicht gespielt, nicht „wir müssen uns alle lieb haben“.
Der Vogelschwarm.
Alex übernimmt übrigens den Weihnachtsbaum und die Dekoration. Zusammen mit meiner Tochter und seinem Sohn.
Und, ganz nebenbei ist Alex für die Stimmung zuständig.
Er ist unser "Stimmungs-Maker".
Alex, der mit seiner freudvollen Lebendigkeit alle verbindet und der mit seiner Happy-Sunshine-Art Leichtigkeit und Humor hineinbringt. Der Menschen zusammenhält, ohne
es zu merken.
Und was ich an ihm am meisten liebe und immer wieder bestaune, ist seine liebenswerte, zugewandte Art. Alex ist für mich der liebevollste Mann, den ich kenne.
Früher war immer ich die "Liebe" und die, die es für alle gut meint. Nun gibt es das ein zweites Mal - mit Alex.
Das Liebevolle. Das Gute. Das Wahre.
Das sind für mich persönlich die wichtigsten Attribute an einem Gegenüber.
Und genau deshalb fühlen sich diese kommenden Weihnachtstage nicht nur festlich an sondern soooo richtig - und echt.
Und endlich wie Zuhause.
An’Anasha
Eure Stefanie Laura’Adjana <3


