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Twinflame - wir sind den Weg gemeinsam gegangen

DUALSEELEN
An jene Frauen, die damals mit mir gegangen sind.
Ein Rückblick und eine Einladung.
Ab 2017 wurde ich für viele von euch als "Dualseelen-Coach" sichtbar.
Auf YouTube und hier auf Facebook.
Dualseele - Ein Begriff, der damals eine Sprache für etwas gegeben hat, das sich kaum in Worte fassen ließ.
Für eine tiefe innere Erschütterung.
Es war eine Begegnung, die alles aufgerissen, beschleunigt, vertieft und durcheinandergebracht hat.
Eine Liebe, Anziehung oder Verbindung, die größer war als alles, was man bis dahin kannte und gleichzeitig oft schmerzhafter als alles zuvor.
Viele von euch habe ich damals genau dort abgeholt, wo ihr gestanden seid und habe euch begleitet.
In der Sehnsucht, in der Hoffnung und in der Verwirrung.
In diesem Gefühl, dass etwas "größer" ist als man selbst und dass man daran nicht vorbeikommt.
Heute, fast acht Jahre später, ist vieles anders.
Nicht nur für mich, sondern auch für euch.
Viele meiner damaligen Klientinnen sind längst durch diesen Prozess hindurchgegangen. Manche stiller, manche radikal, manche über viele Umwege. Viele haben Frieden geschlossen. Mit sich selbst, mit der Geschichte und mit dem Menschen, der sie damals in Bewegung gebracht hat.
Manche haben verstanden, dass es weniger um "Dualseelen" ging und mehr um Bindungsmuster, alte Verletzungen, Projektionen, unerfüllte Bedürfnisse oder um Begegnungen mit sehr destruktiven Persönlichkeitsanteilen.
Nicht jede Geschichte war romantisch und nicht jede Verbindung war liebevoll.
Nicht alles, was sich damals "schicksalhaft" angefühlt hat, war gesund.
Auch ich habe mich weiterentwickelt und sehr verändert - oder sagen wir - erweitert.
Ihr wisst ja, ich halte nichts mehr von dem Begriff "Dualseele", nicht, weil die Erfahrung falsch war, sondern weil das Wort (und das dahinterstehende Konzept) mehr vernebelt als klärt.
Meine eigene Begegnung war besonders. Ja.
Sie war nicht zerstörerisch und sie war nicht manipulativ. Sie war nicht toxisch. Sie war auf ihre Weise liebevoll, achtsam und respektvoll - aber begrenzt.
Wir sind nie ein Paar geworden. Und doch ist aus dieser Verbindung etwas entstanden, das mein ganzes Leben verändert hat.
Dieser Mann war - rückblickend - der beste Distanzpartner, den man sich wünschen kann.
Voll Wertschätzung, voll Menschlichkeit, auf Augenhöhe.
Heute sind wir gute Freunde. Unsere Kommunikation ist reduziert auf Geburtstage, Weihnachten, ein gelegentliches "Wie geht es dir?", und genau das ist stimmig für uns beide.
Aus einer intensiven inneren Reise ist eine ruhige, seelische Verbundenheit geworden, die nichts mehr will, nichts mehr fordert und nichts mehr verspricht.
Wir leben beide unsere Leben. Mit Familien. Mit liebevollen Partnerschaften.
Und wenn wir voneinander lesen oder hören, ist da kein Ziehen und auch keine Sehnsucht mehr, sondern Vertrauen. Dankbarkeit und echter Frieden.
Diese Begegnung hat mich gezwungen, mein ganzes Leben zu hinterfragen. Radikal, schnell und schonungslos. 😄
Kein anderes Ereignis hätte diese innere Umstrukturierung in dieser Geschwindigkeit ausgelöst. Dafür bin ich zutiefst dankbar.
Auch meine spätere, sehr kräftezehrende Beziehung hat mich noch einmal geschliffen. Wie ein Stein im Flussbett. Sie hat mir endgültig gezeigt, worum es wirklich geht und was in einer Partnerschaft niemals verhandelbar sein darf.
Heute stehe ich an einem anderen Punkt.
Mit Alex an meiner Seite lebe ich eine Liebe, die nicht nur gefühlt, sondern gelebt wird. Eine Liebe, die nicht nur berührt, sondern trägt. Und ja, ich musste reifen, bevor ich ihm begegnen konnte.
Heute, auf einer langen Autofahrt, in dieser besonderen Stille, wurde mir all das wieder bewusst. Dann wusste ich, dass ich heute Abend, wenn ich wieder zuhause bin, diesen Text schreiben möchte. Für euch, aber auch für ihn. Für den Mann, ohne den mein beruflicher Weg in dieser Form nie existiert hätte. 
Nicht aus Nostalgie oder Verklärung, sondern aus wirklicher Dankbarkeit.
Denn auch wenn unsere "Reise" längst woanders hingeführt hat als gedacht, war sie notwendig.
Und vielleicht liest du das heute und erkennst, dass auch du längst woanders angekommen bist und dass du, auch wenn du es damals nicht für möglich hieltst, zufrieden bist mit deinem Leben.
Dann ist dieser Text eine Einladung.
Eine Einladung wieder einmal auf diesen Weg zu schauen und zurückzublicken auf das, was du gemeistert hast.
Du kannst sehr stolz sein auf dich und die gemeisterten Entwicklungsprozesse.
Es war ein langer Weg den wir da gegangen sind.
Gemeinsam.
Und doch auch jeder für sich alleine.
Danke.
An’Anasha
Eure Stefanie Laura’Adjana ❤️